Call für das Projekt „colorchat“ von Barbara Höller

Colorchat
ein farbenfrohes Vermittlungsformat inklusive Performance

für artP.kunstverein Perchtoldsdorf
von Barbara Höller

 Einleitung:

Geplant sind 4 themenbezogene Abende, an denen jeweils 5 Mitglieder des artP.Kunstvereins sich selbst, ihre neuesten Arbeiten oder aktuellsten Projekte vorstellen. Zudem soll ein Überraschungsgast aus dem Kunstkontext das Thema des Abends reflektieren.
Das Format dient nicht nur der internen Kommunikation der Mitglieder des Kunstvereins, sondern versteht sich vor Allem als Kunstvermittlungsprogramm für eine allgemein an Kunst interessierte Öffentlichkeit der näheren bzw. weiteren Umgebung.

Allgemeines:

Angelehnt ist das Format „colorchat“ an die unter dem Namen „Pecha Kucha“ bekanntgewordene Vortragstechnik, bei der zu einem mündlichen Vortrag passende Bilder projiziert werden. Die Anzahl der Bilder ist dabei ebenso vorgegeben wie die Dauer der Projektionszeit je Bild. Im Falle von „colorchat“ sind es 12 Bilder á 24 Sekunden.

Die Vorteile dieser Technik liegen in der kurzweiligen, prägnanten Präsentation, die von vornherein langatmige Vorträge und die damit verbundene Ermüdung der Zuhörenden unmöglich machen. Hierbei wird das KISS-Prinzip befolgt, indem möglichst wenig Text verwendet wird. Das KISS-Prinzip besagt, dass eine möglichst einfache Lösung eines Problems gewählt werden sollte. „Keep it simple, stupid“ („Halte es einfach, Dummkopf!“; sinngemäß: Mach’s so einfach wie möglich).

Details:

Geplant sind 4 Abende entsprechend der Jahreszeiten, wobei jeder Abend unter der Patronanz einer speziellen Farbe stehen soll.
(Beispiel: Giftgelb, Erdbeerrot, Sehnsuchtsblau, Tannengrün)

Die Vorträge der einzelnen eingeladenen KünstlerInnen können (müssen nicht) das Thema aufnehmen, sollen sich vorrangig mit der eigenen künstlerischen Arbeit befassen und ein möglichst aktuelles Projekt vorstellen.

Als Abschluss jeden einzelnen Vortrags wird jede KünstlerIn gebeten, ein vorgegebenes Format (Größe eines Smartphones) mit der Farbe des Abends zu füllen. Diese Vorgabe ist im Vorfeld schon kommuniziert worden, sodass die KünstlerInnen dies als eigenes künstlerische Aktion/Performance verstehen können und die Technik und das Material frei wählen können. Die Vorgaben beschränken sich nur auf das Format, den Begriff der Farbe des Abends und einer vorgegebenen Zeitspanne für die Performance (1 Minute)

Diese Aktion wird mittels einer Kamera und Beamer an die Wand projiziert und soll unter vollständiger Stille/Dunkelheit des Publikums ausgeführt werden, sodass ein hoher Grad an Konzentration erreicht werden kann.

Der Überraschungsgast:
Die Person aus dem theoretischen/philosophischen/wissenschaftlichen Umfeld der Kunst, die im Anschluss an die 5 KünstlerInnen vorträgt, hat die gleichen Vorgaben bezüglich 12 Bilder à 24 Sekunden und 1 Minute „praktische Arbeit“

Die entstandenen Farbfelder sind nach Ende des Abends käuflich zu erwerben.

Idee/Organisation/Moderation/Technik: Barbara Höller

www.barbarahoeller.at

 

 

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