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COLORCHAT sehnsuchtsblau

Am 21. Mai 2016 um 17 Uhr!
Angelehnt ist das Format „colorchat“ an die unter dem Namen „Pecha Kucha“ bekanntgewordene Vortragstechnik, bei der zu einem mündlichen Vortrag passende Bilder projiziert werden. Die Anzahl der Bilder ist dabei ebenso vorgegeben wie die Dauer der Projektionszeit je Bild. Im Falle von „colorchat“ sind es 12 Bilder á 24 Sekunden.

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Als Abschluss jedes einzelnen Vortrags wird jede KünstlerIn gebeten, ein vorgegebenes Format (Größe eines Smartphones) mit der Farbe des Abends zu füllen. Diese Vorgabe ist im Vorfeld schon kommuniziert worden, sodass die KünstlerInnen dies als eigene künstlerische Aktion/Performance verstehen können und die Technik und das Material frei wählen können. Die Vorgaben beschränken sich nur auf das Format, den Begriff der Farbe des Abends und einer vorgegebenen Zeitspanne für die Performance.

Die entstandenen Farbfelder sind nach Ende des Abends käuflich zu erwerben.

 

 

 

 

Rückblick der Performance sehnsuchtsblau:

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Ausstellung GEGENGEWICHT

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Einladung zur Eröffnung der Ausstellung GEGENGEWICHT
Günter Praschak, Peter Ramsebner, Judith Wagner
Sa.9.April, 18 Uhr
Begrüßung: BGM Martin Schuster
Einführung: Mag. Robert Trsek
Musikperformance der Gruppe „The Madaluto Jazz Quartet“
Austellungsdauer bis 7.Mai 2016
Geöffnet: Fr. 16 – 19 Uhr, Sa. 10 -13 Uhr

Die thematische Überschneidung in dieser Ausstellung wird explizit durch die Beschäftigung mit der figurativen Darstellung in der Skulptur, der Plastik und dem Objekt sichtbar. Die Darstellungen betreffen in ihrer Umsetzung ein umfangreiches Spektrum an Materialien. Von Prof. Günter Praschak werden retrospektiv Arbeiten der Sparte Keramik aus seinem Lebenswerk ausgewählt.

Die Wände des Ausstellungsraumes bleiben fast ausnahmslos frei. Nur eine Wand wird dicht bespielt mit Entwurfszeichnungen, Notizen und Fotografien auf der Spurensuche nach den Vorstufen von dreidimensionalem Gestalten. Die Suche nach der subjektiven endgültigen Form ist das entscheidende Auswahlkriterium und kann durch die handwerkliche Umsetzung vom Rezipienten besser nachvollzogen werden.

Einblick in die Ausstellung:
Keramiken von Günter Praschak, kleine Skulpturen aus Holz bemalt von Peter Ramsebner; Bronzen, Gips und Kunstharzarbeiten von Judith Wagner

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Kurzbiographien:

GÜNTER PRASCHAK
1940 in Wien geboren – 2015 † Perchtoldsdorf

1964-1970 Designer in der Keramikindustrie und eigenes Studio in Knabstrup/Dänemark.                                                                                                             1970-1972 Leiter der Meisterklasse für Keramik an der Linzer Kunstschule.                      1973-2004 Leiter der Meisterklasse für Keramik an der Universität (früher Hochschule) für Künstlerische und Industrielle Gestaltung in Linz.

Preise: Kulturpreis des Landes OÖ für Bildende Kunst, Gdansk/Polen Medaille Internationaler Keramikwettbewerb, Faenza/ Italien Diplome Concorso Internationale della Ceramica D´Arte, Preis der Jury 2nd Cairo Internationale Biennale for Ceramics.
Mitgliedschaften u.a.: IAC (Academie Internationale de la Ceramique) Geneve/ Suisse, Künstlerhaus Wien.                                                                                                                            Lebte und arbeitete als freischaffender Künstler in Perchtoldsdorf.

PETER RAMSEBNER

Aufgewachsen in Saalfelden (Sbg.), mit 19 Jahren nach Wien.
Studium der Malerei an der Hochschule für Angewandte Kunst, Mkl. Frohner,
Diplom 1991.
Seit dem Studium freiberuflich als Restaurator tätig.
Durch diese Arbeit Zugang zur Bildhauerei gefunden.

Zitat Peter Ramsebner:
Als Beobachter mache ich in meinen künstlerischen Arbeiten Erlebtes sichtbar und möchte die Schalen meines menschlichen Umgangs durchdringen und die zu Eis gewordenen Zwänge und Wünsche zerschlagen. So wird die Kunst Brücke zur geistigen Welt.

JUDITH WAGNER

1973 in Wien geboren
1991-98 Studium an der Universität für angewandte Kunst / Bildhauerei bei Wander Bertoni, Sepp Auer und Brigitte Kowanz
1993-97 Steinsymposien in Niederösterreich, Südtirol, Deutschland und Slowakei
1996 Auslandssemester an der Kunsthochschule Oslo / Norwegen
1998 Diplom mit Auszeichnung / Würdigungspreis des Bundesministers für Wissenschaft und Verkehr
1999-2010 Assistentin an der Universität für angewandte Kunst / Klasse für Bildhauerei
2001 Assistentin im Atelier John de Andrea in Denver / USA
seit 2007 Lehrbeauftragte an der New Design University / St. Pölten
seit 2011 Mitglied in der Gesellschaft bildender Künstler Österreichs, Künstlerhaus
2014-2015 gemeinsames Projekt mit John de Andrea in Denver / USA

 

 

 

 

 

 

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COLORCHAT erdbeerrot

Am 19. März 2016 um 17 Uhr!
Angelehnt ist das Format „colorchat“ an die unter dem Namen „Pecha Kucha“ bekanntgewordene Vortragstechnik, bei der zu einem mündlichen Vortrag passende Bilder projiziert werden. Die Anzahl der Bilder ist dabei ebenso vorgegeben wie die Dauer der Projektionszeit je Bild. Im Falle von „colorchat“ sind es 12 Bilder á 24 Sekunden.

colorchat erdbeerrotAls Abschluss jeden einzelnen Vortrags wird jede KünstlerIn gebeten, ein vorgegebenes Format (Größe eines Smartphones) mit der Farbe des Abends zu füllen. Diese Vorgabe ist im Vorfeld schon kommuniziert worden, sodass die KünstlerInnen dies als eigenes künstlerische Aktion/Performance verstehen können und die Technik und das Material frei wählen können. Die Vorgaben beschränken sich nur auf das Format, den Begriff der Farbe des Abends und einer vorgegebenen Zeitspanne für die Performance (1 Minute) Diese Aktion wird mittels einer Kamera und Beamer an die Wand projiziert und soll unter vollständiger Stille/Dunkelheit des Publikums ausgeführt werden, sodass ein hoher Grad an Konzentration erreicht werden kann.
Die entstandenen Farbfelder sind nach Ende des Abends käuflich zu erwerben.

Rückblick auf die Aktion erdbeerrot:

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COLORCHAT GIFTGELB

Colorchat Giftgelb

 

 

 

 

 

Fotos von der Performancereihe GIFTGELB:

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Intern V

Mitgliederauswahl Werkschau 2015

Sa 31.10.- Sa 21.11.2015

Nora Bachel · Paul Braunsteiner · Peter Dörflinger · Friedrich Erhart · Lisa Est · Birgit Fiedler · Karin Frank  · René Herar · Peter Hofmann-Gir  · Barbara Höller  · Richard Jurtitsch · Brigitte Lang  · Sonja Mackinger  · Jutta Müller · Sabine Müller-Funk · Kurt Müllner · Viktoria Popova · Günter Praschak · Katja Praschak · Sabine Sobotka · Anne Suttner · Julian Taupe · Judith Wagner · Andrea Wallenta 

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„Himmel, Hölle, Fegefeuer“ – eine Nachlese mit Bildern

Mittelalterliche Jenseitsvorstellungen wurden von Regina Hadraba, Peter Hofmann-Gir und Sabine Müller-Funk neu und spannend interpretiert.

Text und Fotos: Michaela Seif

Doch vorerst ein paar Gedanken zum Thema und zum Ort der Ausstellung:

Nichts wurde im Mittelalter so sehr gefürchtet wie ein jäher, unvermittelter Tod, ohne dass Vorsorge für eine Wiederkehr der Seelen getroffen werden konnte. Stiftsbriefe und Testamente bezeugen, dass die Perchtoldsdorfer Bürgerinnen und Bürger dafür sorgten, dass zu Beginn des 15. Jahrhunderts ein Bürgerspital mit einer angeschlossenen Kirche errichtet und erhalten werden konnte und sich im Laufe der Zeit zu einem florierenden Wirtschaftsbetrieb entwickelte. Initiatorin und erste Stifterin dieses Projektes war Herzogin Beatrix von Zollern, die Witwe des Landesfürsten Albrecht III. Sie wohnte zeitweilig in der Burg Perchtoldsdorf, dem Witwensitz der Habsburgerfrauen. Das Bürgerspital diente den Armen des Ortes als Unterkunft, für sie wurde zumindest notdürftig gesorgt. Dafür wurde von ihnen erwartet, regelmäßig für ihre Stifterinnen und Stifter zu beten, um deren Aufenthalt im Fegefeuer zu verkürzen, denn den Gebeten der Armen wurde besondere Heilskraft zugeschrieben.

Das Spitalsgebäude war an die Westseite der Kirche angebaut. Vom Obergeschoß aus konnten die Insassen die Empore der Kirche betreten. Die Kirche selbst, ein vierjochiger Saalraum mit 5/8 Chorschluss im Osten war ursprünglich der Hl. Elisabeth von Thüringen geweiht (gest. 1231), die in Marburg an der Lahn ein Hospital gegründet hatte. Die Weihe fand vermutlich 1419 statt. Das Gewölbe, ein Netz aus geraden und gebogenen Rippen, wurde erst gegen Ende des 15. Jahrhunderts errichtet. Seitdem wurde die Kirche Opfer von Brandschatzungen während der Türkeninvasionen, 1784 wurde sie unter Josef II. geschlossen. Französische Truppen nutzten sie 1809 als Pferdestall. 1810 ersetzte man das mittlerweile zu klein gewordene Spital durch ein neues Haus in der Beatrixgasse 2; der Zeitpunkt des Abrisses des mittelalterlichen Gebäudes ist nicht bekannt. 1826 wurde die Kirche erneut geweiht. Umfangreiche Restaurierungsarbeiten fanden schließlich ab 1966/67 sowie 1995-1999 statt.

Ein paar Gedanken zu den künstlerischen Positionen 

In einer Wandnische präsentierte Peter Hofmann-Gir seine Fotoarbeit „Gewitter“ (Foto, Licht: Nikolaus Similache) wie eine Altartafel.

IMG_1775Es handelt sich um eine Bearbeitung des Michaels-Themas, des so genannten „Engels- oder Höllensturzes“, eines wichtigen Motivs der christlich-abendländischen Kunst. Jedoch erzählt Peter Hofmann hier aber eine neue Geschichte und inszeniert die Positionen Gut und Böse: Michael, dargestellt als junger Soldat, stürzt den Teufel; sein Blick „nach oben“ sucht Gewissheit für sein Handeln. Daneben steht ein Junge, blickt unschuldig und lenkt unsere Aufmerksamkeit auf sich. Für den Künstler ist er die eigentliche Schlüsselfigur, er trägt die Zukunft in sich, er verkörpert das, was kommt, wobei die beiden anderen Protagonisten bereits Geschichte sind.

Unter der Empore war die Installation von Sabine Müller-Funk mit dem Titel: „die Hölle, das sind die Anderen“ zu entdecken.

„Wir sind der Satan der Anderen. Sie sind unser Satan. Alles unter blauem Himmel“ (Sabine Müller-Funk)

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Himmel und Hölle, dieses Begriffspaar entspringt – wie sie es formuliert – dem binären Denken, so wie gut oder böse, richtig oder falsch, zugehörig oder fremd, oben oder unten. Zwei Themen waren Anlass für diese Arbeit: der IS-Terror mit all seinen Motiven und Folgen, aber auch die Hexenverbrennungen vor gaffendem Publikum, die vor allem in der Frühen Neuzeit weit verbreitet waren und der Seelenreinigung der Verurteilten dienen sollten. Eine vorausgegangene Köpfung galt als Gnadenakt. Auf Abbildungen dieser Greueltaten hat Sabine Müller-Funk aufgrund der Bilderflut, die uns ohnehin täglich erreicht, verzichtet. Der Titel bezieht sich auf eine Textstelle ausJean Paul Sartres Einakter „Geschlossene Gesellschaft“ (1944 uraufgeführt): „die Hölle, das sind d i e anderen“ – im existentialistischen Sinn. Denkt man das Gegenteil mit, sind es die jeweils anderen in Situationen, aus denen es kein Entrinnen gibt.

Auf dem Kirchenboden befand sich die Installation von Regina Hadraba: „Purgatorio“ („Fegefeuer“)

100 schwarze Bücher verweisen auf den spiralförmigen Weg auf den so genannten „Läuterungsberg“ (Purgatorio), den Dante Alighieri, begleitet von seinem Dichterkollegen Vergil hinaufsteigt, um zum himmlischen Paradies, dem Garten Eden zu gelangen. Purgatorio ist der Titel des 2. Buches der „Divina Commedia“ (entstanden zwischen 1307 und 1312), die den Dichter durch die drei Reiche oder Zonen der jenseitigen Welt führen.

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Unter jedem Deckel der 100 Bücher befindet sich auf dem Vorsatzblatt eine Monotypie der Künstlerin, inspiriert wurde sie dazu durch Dantes Text, aber auch durch die Titel oder Inhalte der jeweiligen Bücher, die als Bildträger dienen.

Kurzbiografien 

Regina Hadraba wurde 1964 in Waidhofen an der Thaya geboren. Sie war 1990 Mitbegründerin der Künstlerinnengruppe Vakuum und erhielt zahlreiche Preise und Anerkennungen (Römerquelle, Innsbrucker Grafikwettbewerb, Bauholding Kunstforum, Land NÖ).

Ausstellungen (Auswahl): Galerie Hrobsky, Wien; Galerie für Gegenwartskunst Elfi Bohrer, Schweiz; Galerie Lendl, Graz; Galerie Pehböck, OÖ; Galerie 3, Klagenfurt; Galerie Wolfrum, Wien; Galerie Lieglweg, Neulengbach; Galerie und Edition Thurnhof, Horn; Galerie Walther, Ratingen/Deutschland; Cecil R. Hunt Gallery, St. Louis; Kunst Wien, Kunst Zürich, P.contemporary galerie michaela seif, Perchtoldsdorf, etc.

http://www.hadraba.at

Peter Hofmann Gir wurde 1953 in Wien geboren. Graphische Gewerbeschule Wien, Schüler bei Peppino Wieternik und Fritz Martinz; Experimental- und Kurzfilme, Installationen und Konzepte für Hologramme im öffentlichen Raum; Musikkompositionen im Zusammenhang mit der Bildenden Kunst; Malerei, Objekte und Rauminstallationen; Ausstellungen und künstlerische Aktivitäten im In- und Ausland

www.peterhofmann.org

Sabine Müller-Funk: Jahrgang 1958; 1981-88 Studium der Malerei, Akademie der Bildenden Künste in München, Diplom; 1991 Internationaler Jutta-Cuny-Franz-Preis

Ankäufe durch das Land Niederösterreich, das BMUK und das Kunstmuseum Düsseldorf. Mitglied des Künstlerhauses Wien, der blaugelben Galerie Zwettl und des artP.kunstvereins. Lebt in Drosendorf/NÖ und Wien.

Malerei, Installationen, Skulpturen, Fotografie, Gestaltung in öffentlichen und privaten Räumen. Die Künstlerin beschäftigt sich mit den Themen Gedächtnis, Erinnerung, Schrift und Archivierung, Membrane und Verdichtung.

www.sabine.mueller-funk.com

 

 

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